Vorbereitung
- –4 Stunden vor der Untersuchung nüchtern bleiben
- –Aktuelle Laborwerte (Kreatinin, TSH) mitbringen

Leistungen
CT-Koronarangiographie und Calcium-Scoring für die nicht-invasive Abklärung der Herzkranzgefäße.
Ab Oktober 2026 bieten wir in unserer Praxis die Kardio-CT (CT-Koronarangiographie) mit unserem neuen, modernen CT-System an.
Unsere Ärzte verfügen über Q1- und Q2-Zertifizierungen in der kardialen CT-Diagnostik und damit über eine besondere Qualifikation und Erfahrung in der Durchführung und Befundung von Kardio-CT-Untersuchungen.
Für eine optimale Diagnostik und Betreuung arbeiten wir eng mit den zuweisenden Kardiologen und Hausärzten zusammen.
Aktuell ist die Terminvereinbarung für eine Kardio-CT ausschließlich persönlich in unserer Praxis möglich.
Besuchen Sie uns hierfür gerne in der Haselstraße 2, 18273 Güstrow zu unseren Öffnungszeiten.
Bitte bringen Sie alle Unterlagen mit, die Sie von Ihrem Hausarzt oder Kardiologen erhalten haben.
Die kardiale CT-Angiographie (CCTA) ermöglicht eine detaillierte, nicht-invasive Darstellung der Herzkranzgefäße. In Verbindung mit dem Calcium-Scoring lassen sich frühzeitig Risikopatienten für koronare Herzerkrankungen identifizieren.
Unsere Untersuchungen werden nach den aktuellen Q1- und Q2-Qualitätsstandards der DGK/DRG durchgeführt. Dank moderner EKG-Triggerung und Dosismodulation ist die Strahlenbelastung sehr gering.
Koronare Herzerkrankung
Ausschluss oder Nachweis von Koronarstenosen
Calcium-Scoring
Risikoabschätzung bei asymptomatischen Patienten
Kardio-CT wird am Standort Haselstraße 2 durchgeführt. Termine nur nach Vereinbarung. Q1- und Q2-zertifiziert.
Die Kardio-CT – genauer die CT-Koronarangiographie (CCTA) – ermöglicht eine detaillierte und nicht-invasive Darstellung der Herzkranzgefäße mit Hilfe der Computertomographie.
Dabei können sowohl Verkalkungen als auch nicht verkalkte Ablagerungen (Plaques) und Verengungen der Herzkranzgefäße erkannt und beurteilt werden. Die Untersuchung kann damit wichtige Informationen darüber liefern, ob eine koronare Herzkrankheit (KHK) vorliegt.
Im Gegensatz zur Herzkatheteruntersuchung erfolgt die Untersuchung ohne Einführung eines Katheters in die Herzkranzgefäße und ist damit wesentlich risikoärmer.
Eine Kardio-CT kann insbesondere sinnvoll sein, wenn der Verdacht auf eine koronare Herzkrankheit (KHK) besteht und geklärt werden soll, ob relevante Veränderungen oder Verengungen der Herzkranzgefäße vorliegen.
Ob die Kardio-CT im individuellen Fall die geeignete Untersuchung ist, hängt unter anderem von den Beschwerden, bestehenden Risikofaktoren, Vorerkrankungen und bereits vorliegenden kardiologischen Untersuchungsergebnissen ab.
Deshalb prüfen wir die Indikation vor jeder Untersuchung sorgfältig und arbeiten hierbei eng mit Ihrem behandelnden Hausarzt bzw. Kardiologen zusammen.
Für eine optimale Bildqualität ist eine niedrige und möglichst regelmäßige Herzfrequenz besonders wichtig. Angestrebt wird in der Regel eine Herzfrequenz von unter 60 Schlägen pro Minute.
Falls Ihre Herzfrequenz höher liegt und keine medizinischen Gründe dagegensprechen, kann eine medikamentöse Senkung der Herzfrequenz erforderlich sein.
In bestimmten Fällen erhalten Sie von uns bereits vorab ein entsprechendes Rezept für einen Betablocker. Dieser wird nach unserer individuellen Anweisung gegebenenfalls bereits am Vortag bzw. vor der Untersuchung eingenommen.
Bitte halten Sie sich hierbei genau an die von uns mitgeteilte Dosierung und den vereinbarten Einnahmezeitpunkt.
Am Untersuchungstag sollten Sie außerdem auf Kaffee, Energydrinks und andere koffeinhaltige Getränke verzichten, da diese die Herzfrequenz erhöhen und damit die Bildqualität beeinträchtigen können.
Ihre regulären Medikamente nehmen Sie grundsätzlich wie gewohnt ein, sofern wir Ihnen bei der Terminvereinbarung keine andere Empfehlung geben.
Vor Beginn der Untersuchung kontrollieren wir unter anderem Herzfrequenz und Blutdruck und legen einen venösen Zugang.
Falls erforderlich, kann die Herzfrequenz unmittelbar vor der Untersuchung zusätzlich medikamentös optimiert werden.
Sofern keine medizinischen Gründe dagegensprechen, kann unmittelbar vor der Untersuchung außerdem Nitroglycerin verabreicht werden. Hierdurch erweitern sich die Herzkranzgefäße und können im CT besser beurteilt werden.
Für die Darstellung der Herzkranzgefäße wird ein jodhaltiges Kontrastmittel über eine Armvene verabreicht.
Die eigentliche Bildaufnahme dauert nur wenige Sekunden. Während dieser Zeit müssen Sie kurz die Luft anhalten.
Insgesamt sollten Sie für Vorbereitung, Untersuchung und eine gegebenenfalls erforderliche kurze Nachbeobachtung etwas mehr Zeit einplanen.
Für die CT-Koronarangiographie wird ein jodhaltiges Kontrastmittel intravenös verabreicht. Daher müssen vor der Untersuchung insbesondere die Nierenfunktion und mögliche relevante Schilddrüsenerkrankungen berücksichtigt werden.
Zur Beurteilung der Nierenfunktion benötigen wir einen aktuellen Kreatininwert bzw. die daraus bestimmte eGFR. Bitte bringen Sie den entsprechenden Laborbefund zur Untersuchung mit.
Ein aktueller TSH-Wert ist insbesondere erforderlich, wenn bei Ihnen eine Schilddrüsenerkrankung bekannt ist oder der Verdacht auf eine Schilddrüsenüberfunktion besteht. Bitte teilen Sie uns bekannte Schilddrüsenerkrankungen und die Einnahme von Schilddrüsenmedikamenten mit.
Bei eingeschränkter Nierenfunktion, auffälligen Schilddrüsenwerten oder entsprechenden Vorerkrankungen prüfen wir individuell, ob und unter welchen Voraussetzungen die Kontrastmittelgabe möglich ist.
Mit der CT-Koronarangiographie können die Herzkranzgefäße detailliert untersucht werden.
Beurteilt werden unter anderem:
Ein besonderer Vorteil der Kardio-CT besteht darin, dass nicht nur höhergradige Engstellen, sondern auch frühe arteriosklerotische Veränderungen der Gefäßwand sichtbar gemacht werden können.
Nicht grundsätzlich.
In vielen diagnostischen Situationen kann mit der Kardio-CT zunächst nicht-invasiv geklärt werden, ob relevante Veränderungen der Herzkranzgefäße vorliegen.
Insbesondere kann eine unauffällige CT-Koronarangiographie eine relevante koronare Herzkrankheit mit hoher Sicherheit ausschließen – somit ist in diesen Fällen eine weitere invasive Herzkatheteruntersuchung nicht mehr notwendig.
Werden hingegen relevante oder behandlungsbedürftige Veränderungen festgestellt, kann anschließend eine weitere kardiologische Abklärung einschließlich einer invasiven Herzkatheteruntersuchung erforderlich sein.
Ein wesentlicher Unterschied: Während die Kardio-CT der Diagnostik dient, können im Rahmen einer Herzkatheteruntersuchung relevante Engstellen bei entsprechender Indikation auch unmittelbar behandelt werden.
Die CT-Koronarangiographie ist bei bestimmten medizinischen Voraussetzungen eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung.
Entscheidend ist, dass die entsprechenden Voraussetzungen für die Untersuchung erfüllt sind. Deshalb prüfen wir vor der Terminvergabe die Indikation und die vorliegenden medizinischen Unterlagen.
Bitte bringen Sie daher bereits zur persönlichen Terminvereinbarung Ihren Überweisungsschein und alle relevanten kardiologischen Vorbefunde mit.
Sollten die Voraussetzungen für eine Untersuchung zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung nicht erfüllt sein, besprechen wir mit Ihnen die möglichen Alternativen.
Die angefertigten Aufnahmen werden von unseren hierfür speziell qualifizierten und zertifizierten Ärzten sorgfältig ausgewertet.
Dabei beurteilen wir nicht nur mögliche Verengungen der Herzkranzgefäße, sondern auch das Ausmaß, die Lokalisation und die Art vorhandener Plaques sowie die Anatomie der Koronargefäße.
Sie erhalten einen schriftlichen Befund für Ihren behandelnden Hausarzt bzw. Kardiologen.
Bei relevanten Befunden kann auf dieser Grundlage gemeinsam das weitere diagnostische oder therapeutische Vorgehen geplant werden.
Die Kardio-CT verstehen wir dabei als Teil einer interdisziplinären kardiologischen Versorgung. Deshalb ist uns die enge Zusammenarbeit mit den weiterbehandelnden Hausärzten und Kardiologen besonders wichtig.