Leistungen
Computertomographie (CT)
Schnelle, hochauflösende Schnittbilddiagnostik mit unserem neuen 128-Schichten-CT und konsequent optimierter Strahlendosis.
Siemens SOMATOM go.Top – 128-Schichten-CT
Moderne CT-Diagnostik mit unserem neuen 128-Schichten-CT
Die Computertomographie (CT) gehört zu den leistungsfähigsten und schnellsten bildgebenden Verfahren der modernen Medizin. Innerhalb weniger Sekunden können hochauflösende Schnittbilder des Körpers erstellt und selbst kleinste anatomische Strukturen detailliert dargestellt werden.
Seit 2026 steht unseren Patienten mit dem Siemens SOMATOM go.Top ein neues und leistungsfähiges 128-Schichten-CT zur Verfügung.
Das moderne System verbindet hohe Bildqualität, sehr kurze Untersuchungszeiten und eine konsequent optimierte Strahlendosis. Neben der klassischen CT-Diagnostik ermöglicht es uns auch anspruchsvolle Spezialuntersuchungen wie die Kardio-CT der Herzkranzgefäße und moderne Low-Dose-Untersuchungen der Lunge.
Unser neues CT – Siemens SOMATOM go.Top
Mit unserem SOMATOM go.Top verfügen wir über ein modernes CT-System für ein breites Spektrum diagnostischer Untersuchungen.
Die hohe Aufnahmegeschwindigkeit ermöglicht es, auch große Körperregionen innerhalb weniger Sekunden zu untersuchen. Gleichzeitig sorgen moderne Verfahren zur Bildrekonstruktion und automatischen Dosisanpassung dafür, dass eine hohe diagnostische Bildqualität mit einer möglichst geringen Strahlenexposition erreicht werden kann.
Besonders wichtig ist uns dabei, die Untersuchung individuell auf den einzelnen Patienten und die jeweilige medizinische Fragestellung abzustimmen.
Eine Aufnahme der gesamten Lunge in wenigen Sekunden
Einer der großen Vorteile der modernen Computertomographie ist ihre Geschwindigkeit.
Mit unserem CT kann beispielsweise der gesamte Brustkorb innerhalb eines einzigen kurzen Atemanhaltens untersucht werden. Die eigentliche Bildaufnahme der Lunge dauert typischerweise nur etwa 3 bis 6 Sekunden.
Innerhalb dieser wenigen Sekunden entstehen hochauflösende Bilddaten, aus denen anschließend dünne Schnittbilder und dreidimensionale Darstellungen der Lunge erstellt werden können.
Die kurze Untersuchungszeit ist insbesondere für ältere Patienten sowie bei eingeschränkter Belastbarkeit oder Schwierigkeiten mit längerem Luftanhalten von Vorteil.
Low-Dose-CT der Lunge – geringe Dosis, hohe Detailgenauigkeit
Besonders deutlich wird der technische Fortschritt bei der Untersuchung der Lunge.
Für geeignete Fragestellungen können wir spezielle Low-Dose-Protokolle einsetzen. Ein modernes Low-Dose-CT des Brustkorbs kann beispielsweise mit einer effektiven Strahlendosis im Bereich von ungefähr 1–2 mSv durchgeführt werden. Bei bestimmten Fragestellungen und geeigneten Voraussetzungen sind mit speziellen Ultra-Low-Dose-Techniken sogar noch niedrigere Werte möglich.
Zum Vergleich: Jeder Mensch ist unabhängig von medizinischen Untersuchungen einer natürlichen Strahlung aus unserer Umwelt ausgesetzt. Diese beträgt in Deutschland durchschnittlich ungefähr 2 mSv pro Jahr.
Die Strahlenexposition eines modernen Low-Dose-CTs der Lunge liegt damit größenordnungsmäßig in einem Bereich, dem wir durch natürliche Strahlung ohnehin innerhalb einiger Monate bis etwa eines Jahres ausgesetzt sind.
Gleichzeitig liefert die CT wesentlich mehr anatomische Informationen als eine konventionelle Röntgenaufnahme: Die Lunge wird überlagerungsfrei und hochauflösend in dünnen Schichten dargestellt. Dadurch können auch sehr kleine Veränderungen sichtbar gemacht werden, die in einer klassischen Röntgenaufnahme durch ihre geringe Größe oder die Überlagerung mit Rippen, Herz oder Gefäßen möglicherweise nicht erkennbar wären.
Moderne CT bedeutet deshalb nicht einfach „mehr Röntgenstrahlung“, sondern vor allem einen sehr gezielten und effizienten Einsatz einer möglichst geringen Strahlendosis für einen hohen diagnostischen Informationsgewinn.
Kardio-CT – hochauflösende Darstellung der Herzkranzgefäße
Die Leistungsfähigkeit unseres neuen CT-Systems ermöglicht uns auch die Durchführung moderner CT-Koronarangiographien (Kardio-CT).
Hierbei werden innerhalb weniger Sekunden hochauflösende Bilder des Herzens und der Herzkranzgefäße angefertigt. Dadurch können unter anderem Verkalkungen, nicht verkalkte Plaques und mögliche Verengungen der Herzkranzgefäße beurteilt werden.
Unsere Ärzte verfügen über entsprechende Q1- und Q2-Zertifizierungen in der kardialen CT-Diagnostik.
Ausführliche Informationen zu Indikation, Vorbereitung und Terminvereinbarung finden Sie hier: Kardio-CT
Lungenkrebsscreening mittels Low-Dose-CT
Die moderne Low-Dose-Technologie unseres CT-Systems schafft auch die technischen Voraussetzungen für das Lungenkrebsscreening mittels Niedrigdosis-CT.
Hierbei wird die Lunge mit einer besonders strahlendosisoptimierten CT-Technik auf kleine Lungenveränderungen untersucht.
Weitere Informationen zum Lungenkrebsscreening und zum aktuellen Stand der Verfügbarkeit in unserer Praxis finden Sie hier: Lungenkrebsscreening
Moderne Technik – individuell angepasste Diagnostik
Eine hochwertige CT-Diagnostik besteht nicht allein aus einem modernen Gerät.
Entscheidend sind die Auswahl des richtigen Untersuchungsprotokolls, eine auf den Patienten abgestimmte Strahlendosis, der optimale Zeitpunkt einer gegebenenfalls notwendigen Kontrastmittelgabe und insbesondere die fachärztliche Auswertung der entstandenen Bilder.
Mit unserem neuen Siemens SOMATOM go.Top 128-Schichten-CT verbinden wir moderne Gerätetechnik mit der Erfahrung unserer Fachärzte – für eine schnelle, präzise und möglichst strahlendosisarme Diagnostik.
Häufige Fragen
Wie hoch ist die Strahlenbelastung bei einer CT?
Viele Patienten machen sich Gedanken über die Strahlenbelastung einer CT-Untersuchung. Diese Sorge nehmen wir ernst.
Gleichzeitig hat sich die CT-Technik in den vergangenen Jahren erheblich weiterentwickelt. Moderne CT-Systeme benötigen für viele Untersuchungen heute deutlich weniger Strahlung als frühere Gerätegenerationen.
Unser Siemens SOMATOM go.Top passt die benötigte Strahlendosis automatisch an die jeweilige Körperregion, die medizinische Fragestellung und den einzelnen Patienten an. Moderne Verfahren zur Bildrekonstruktion ermöglichen es zusätzlich, auch aus Untersuchungen mit niedriger Strahlendosis eine hohe diagnostische Bildqualität zu erzielen.
Dabei gilt für uns grundsätzlich: So wenig Strahlung wie möglich – und nur so viel wie für eine zuverlässige diagnostische Aussage notwendig.
Wie funktioniert eine CT?
Bei einer CT-Untersuchung werden mithilfe von Röntgenstrahlen innerhalb kurzer Zeit zahlreiche Schnittbilder des Körpers erzeugt.
Während der Untersuchung liegen Sie auf einer Untersuchungsliege, die sich durch die große, ringförmige Öffnung des CT-Gerätes bewegt.
Aus den aufgenommenen Daten entstehen anschließend hochauflösende Bilder in unterschiedlichen Ebenen. Bei Bedarf können unsere Ärzte daraus auch dreidimensionale Darstellungen erstellen – beispielsweise von Blutgefäßen, Knochen oder Organen.
Die Untersuchung selbst ist schmerzfrei.
Wie lange dauert eine CT?
Die CT gehört zu den schnellsten bildgebenden Untersuchungsverfahren.
Die eigentliche Bildaufnahme dauert bei vielen Untersuchungen lediglich wenige Sekunden. Für die gesamte Untersuchung einschließlich Vorbereitung sollten Sie etwas mehr Zeit einplanen.
Bei einer Untersuchung mit Kontrastmittel muss beispielsweise zunächst ein venöser Zugang gelegt werden. Abhängig von der Fragestellung können außerdem unterschiedliche Aufnahmezeitpunkte nach der Kontrastmittelgabe erforderlich sein.
Benötige ich Kontrastmittel?
Nicht bei jeder CT-Untersuchung.
Viele Fragestellungen können vollständig ohne Kontrastmittel untersucht werden. Dazu gehören beispielsweise bestimmte Untersuchungen der Lunge, der Knochen, der Nasennebenhöhlen oder die Suche nach Nierensteinen.
Bei anderen Fragestellungen liefert ein jodhaltiges Kontrastmittel wichtige zusätzliche Informationen. Es wird in der Regel über eine Armvene verabreicht und ermöglicht insbesondere eine detaillierte Darstellung von Organen, Blutgefäßen, Entzündungen und anderen krankhaften Veränderungen.
Ob Kontrastmittel erforderlich ist, entscheiden wir anhand der jeweiligen medizinischen Fragestellung und Ihrer individuellen Voraussetzungen.
Wie fühlt sich die Kontrastmittelgabe an?
Bei der intravenösen Gabe eines jodhaltigen Kontrastmittels entsteht häufig für wenige Sekunden ein Wärmegefühl im Körper. Manche Patienten nehmen außerdem vorübergehend einen etwas metallischen Geschmack wahr.
Diese Empfindungen sind typisch und verschwinden normalerweise innerhalb kurzer Zeit wieder.
Benötige ich aktuelle Laborwerte?
Vor der Gabe eines jodhaltigen Kontrastmittels müssen insbesondere die Nierenfunktion und mögliche relevante Schilddrüsenerkrankungen berücksichtigt werden.
Je nach Untersuchung und Ihren individuellen Voraussetzungen benötigen wir daher einen aktuellen Kreatininwert bzw. die daraus bestimmte eGFR.
Ein aktueller TSH-Wert kann insbesondere bei einer bekannten Schilddrüsenerkrankung oder dem Verdacht auf eine Schilddrüsenüberfunktion erforderlich sein.
Bitte informieren Sie uns außerdem über bekannte Nieren- oder Schilddrüsenerkrankungen, relevante Allergien bzw. frühere Reaktionen auf Kontrastmittel sowie Ihre regelmäßig eingenommenen Medikamente.
Welche CT-Untersuchungen führen wir durch?
Mit unserem neuen CT können wir ein breites Spektrum diagnostischer Untersuchungen anbieten. Dazu gehören unter anderem: CT des Kopfes und der Nasennebenhöhlen, CT des Halses, CT der Lunge und des Brustkorbs, CT des Bauchraums und Beckens, CT der Knochen und Gelenke, CT der Wirbelsäule, CT-Angiographien der Blutgefäße, Kardio-CT bzw. CT-Koronarangiographie sowie Low-Dose-CT-Untersuchungen.
Darüber hinaus führen wir abhängig von der individuellen Fragestellung weitere spezialisierte CT-Untersuchungen durch.
Was ist bei Platzangst?
Eine CT-Untersuchung ist auch für die meisten Patienten mit Platzangst problemlos möglich.
Anders als bei einer MRT befindet man sich bei einer CT nicht für längere Zeit in einer Röhre. Das CT besitzt lediglich einen kurzen, ringförmigen Gerätebereich, durch den die Untersuchungsliege bewegt wird.
Da die eigentliche Bildaufnahme meist nur wenige Sekunden dauert, stellt selbst eine ausgeprägtere Platzangst bei einer CT nur selten ein Problem dar.
Was sollte ich zur Untersuchung mitbringen?
Bitte bringen Sie – soweit vorhanden bzw. erforderlich – folgende Unterlagen mit: Ihren Überweisungsschein, relevante Vorbefunde und Arztbriefe, frühere CT-, MRT- oder Röntgenuntersuchungen, sofern diese nicht bereits bei uns vorliegen, eine aktuelle Medikamentenliste sowie bei geplanter Kontrastmittelgabe gegebenenfalls erforderliche aktuelle Laborwerte.
Je genauer uns die medizinische Fragestellung und relevante Voruntersuchungen bekannt sind, desto gezielter können wir Ihre CT-Untersuchung planen.